Vorgestern bin ich in Alice Springs gelandet. Alice Springs ist die groesste Stad hier im Outback, hat aber nur 20.000 Einwohner. Bei der Ankunft und dem Transfer vom Flughafen in die Stadt wurde uns mitgeteilt, das ziemlich viele Strassen, und sogar Bruecken unter Wasser stehen, sodass wir einige Umwege fahren mussten.
Dies ist uebrigens die erste groessere Ueberschwemmung hier seit 20 Jahren, normalerweise ist der Fluss Todd, der durch Alice Springs fliesst - teilweise sogar ausgetrocknet. Alle sieben bis acht Jahr ist der Wasserspiegel etwas hoeher, zuletzt im Jahr 2000.
Aufgrund der Ueberschwemmung ist es zur Zeit nicht moeglich ins Palm Valley zu gelangen.
Die Landschaft im Outback unterscheidet sich ziemlich stark von der Kuestenregion, wo ich mich die meiste Zeit aufhielt, und ist in rot braunen Toenen gehalten.
Hier gibt es anscheinend viele Arbeitslosigkeit, hauptsaechlich bei den Aboriginals, die die meiste Zeit auf den Strassen herumlungern, oder auch mal ins naechstbeste Lokal gehen, um Essensreste zu suchen.
Alkoholismus ist hier auch ein Problem, sodass man laut Lonely Planet besser dunkle Strassen meiden sollte.
So ich meld mich mal wieder ab, denn ich bin die naechsten zwei bis drei Tage unterwegs.