Sonntag, 16. November 2008
Zurueck auf dem Festland
Alle Wege fuehren nach Rom ? Nein, nicht so bei mir, dort fuehren alle Wege nach Sydeny, dazu spaeter mehr.
Urspruenglich wollte ich am 14.11. von Melbourne weiter nach Adelaide. Ich hab mir also am 13.11 den halben Tag versucht, eine Bleibe fuer eine weitere Nacht zu besorgen. Fast 4 Stunden gesucht, angefangen von Hostels, ueber Motels, ueber Hotels. Es war alles restlos ausgebucht.
Mir blieb dann eindeutig nur die Moeglichkeit bereits am 13.11. weiter Richtung Adelaide zu fahren.
Ich hab ein relative flexibles Greyhoundticket gleich bei Ankunft in Australien besorgt, das ich fuer laengere Fahrten verwende. Zwischen Melbourne und Adelaide verkehrt 1x mal pro Tag ein Greyhound Nachtbus.
Normalerweise kein Problem, aber auch hier hatte ich richtig Pech, alles ausgebucht, ich soll doch 24 Stunden auf den naechsten Bus warten. Tja, irgendwie war mir das alles zu bloed, und ich hab nach kurzer Ueberlegung gefragt, ob es noch andere Busse gibt, die noch einen freien Platz haetten
Tja, und es gab "tatsaechlich" einen freien Platz, und nun bin wiedermal im schoenen Sydney, diesmal schon zum dritten Mal. :-0
Irgendwie ziehen mich immer wieder die selben Staedte an, das war zur Zeiten Suedamerika auch nicht anders, kann man ganz gut am Beispiel Lima sehen
Wie gehts jetzt weiter? Ich werde mir jetzt sicherheitshalber ein Flugticket nach Alice Springs besorgen.
Urspruenglich wollte ich am 14.11. von Melbourne weiter nach Adelaide. Ich hab mir also am 13.11 den halben Tag versucht, eine Bleibe fuer eine weitere Nacht zu besorgen. Fast 4 Stunden gesucht, angefangen von Hostels, ueber Motels, ueber Hotels. Es war alles restlos ausgebucht.
Mir blieb dann eindeutig nur die Moeglichkeit bereits am 13.11. weiter Richtung Adelaide zu fahren.
Ich hab ein relative flexibles Greyhoundticket gleich bei Ankunft in Australien besorgt, das ich fuer laengere Fahrten verwende. Zwischen Melbourne und Adelaide verkehrt 1x mal pro Tag ein Greyhound Nachtbus.
Normalerweise kein Problem, aber auch hier hatte ich richtig Pech, alles ausgebucht, ich soll doch 24 Stunden auf den naechsten Bus warten. Tja, irgendwie war mir das alles zu bloed, und ich hab nach kurzer Ueberlegung gefragt, ob es noch andere Busse gibt, die noch einen freien Platz haetten
Tja, und es gab "tatsaechlich" einen freien Platz, und nun bin wiedermal im schoenen Sydney, diesmal schon zum dritten Mal. :-0
Irgendwie ziehen mich immer wieder die selben Staedte an, das war zur Zeiten Suedamerika auch nicht anders, kann man ganz gut am Beispiel Lima sehen
Donnerstag, 13. November 2008
Tasmanien
Um eines vorwegzunehmen, 3 Tage ist fuer Tasmanien eindeutig zu kurz, aber ich hab meinen Rueckflug bereits vorgebucht. Angekommen bin ich in Hobart, gut 1 Stunde Flugzeit von Melbourne entfernt.
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Ich habe einen kleinen Tagesausflug in einen Nationalpark unternommen. Dort habe ich auch mehrere Beutelteufel angetroffen. Der Beutelteufel ist eher bekannt unter dem Namen "tasmanischer Deifi".
Was ich vorher nicht wusste: Der "Deifi" bekommt rote Ohren, wenn man Ihn zu sehr aergert.
Er lebte einst auch auf dem Festland Australiens, ist dort aber vermutlich seit dem 14 Jahrhundert nicht mehr anzutreffen und treibt seit dem nur noch sein Unwesen in Tasmanien.
Weitere Infos haelt die Wikipedia bereit: >>Wikipedia Eintrag zum tasmanischen Teufel / Beutelteufel
Eigentlich wollte ich in Tasmanien noch nach Cradle Mountain-Lake, dazu hat aber die Zeit leider nicht mehr gereicht.
Was mich ein bisschen gewundert hat war der Temperaturunterschied zwischen Melbourne und Tasmanien, Tasmanien war es selbst mehr als 10 Grad kuehler, obwohl die Insel nicht allzuweit vom Festland entfernt ist. Hin und wieder hats auch ein bisschen geregnet, und es war die ganze Zeit an der Kueste ziemlich windig.
Um einen kleinen Eindruck von der schoenen Insel zu bekommen empfehle ich auch folgende Seite:
>> Infos zu Tasmanien
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Ich habe einen kleinen Tagesausflug in einen Nationalpark unternommen. Dort habe ich auch mehrere Beutelteufel angetroffen. Der Beutelteufel ist eher bekannt unter dem Namen "tasmanischer Deifi".
Was ich vorher nicht wusste: Der "Deifi" bekommt rote Ohren, wenn man Ihn zu sehr aergert.
Er lebte einst auch auf dem Festland Australiens, ist dort aber vermutlich seit dem 14 Jahrhundert nicht mehr anzutreffen und treibt seit dem nur noch sein Unwesen in Tasmanien.
Weitere Infos haelt die Wikipedia bereit: >>Wikipedia Eintrag zum tasmanischen Teufel / Beutelteufel
Eigentlich wollte ich in Tasmanien noch nach Cradle Mountain-Lake, dazu hat aber die Zeit leider nicht mehr gereicht.
Was mich ein bisschen gewundert hat war der Temperaturunterschied zwischen Melbourne und Tasmanien, Tasmanien war es selbst mehr als 10 Grad kuehler, obwohl die Insel nicht allzuweit vom Festland entfernt ist. Hin und wieder hats auch ein bisschen geregnet, und es war die ganze Zeit an der Kueste ziemlich windig.
Um einen kleinen Eindruck von der schoenen Insel zu bekommen empfehle ich auch folgende Seite:
>> Infos zu Tasmanien
Donnerstag, 6. November 2008
Melbourne Cup
Seit einigen Tagen bin ich nun in Melbourne, vorgestern fand hier ein grosses Event statt, der Melbourne Cup. Alle Melbourner hatten an diesem Tag frei. Ich poste hier mal einige Eindruecke vom Strassenumzug:

Weitere Melbourne Fotos ...
Ich habe mich relativ kurzfristig entschieden einen kleinen Abstecher nach Tasmanien zu unternehmen. Was ich so anhand von Fotos gesehen habe, soll es ein richtiges Naturparadies sein. Heute abend gehts bereits los, mein Quantas Flug geht um 8 Uhr. Ich meld mich dann in ein paar Tagen wieder.
Weitere Melbourne Fotos ...
Ich habe mich relativ kurzfristig entschieden einen kleinen Abstecher nach Tasmanien zu unternehmen. Was ich so anhand von Fotos gesehen habe, soll es ein richtiges Naturparadies sein. Heute abend gehts bereits los, mein Quantas Flug geht um 8 Uhr. Ich meld mich dann in ein paar Tagen wieder.
Mittwoch, 5. November 2008
Sydney, Canberra, Melbourne
Von Sydney bin ich dann mit dem Bus weiter nach Canberra, der Hauptstadt Australiens. Canberra ist eigentlich nur interessant, wenn man sich Visas fuer andere Laender besorgen muss, denn dort sind die meisten Botschaften zu finden. In Canberra war es ziemlisch windisch, und ich hatte das erste Mal seit Jahren wieder richtig schlimmen Heuschnupfen.
Einen Tag spaeter gings dann schon weiter nach Melbourne, wo ich mich zur Zeit noch aufhalte.
Huh, ich fasse es noch gar nicht das ich mit meinem Blog wieder auf dem aktuellen Stand bin, ich hab schon Mails bekommen, das ich mit dem Eintraegen ziemlich nachhinke
Einen Tag spaeter gings dann schon weiter nach Melbourne, wo ich mich zur Zeit noch aufhalte.
Huh, ich fasse es noch gar nicht das ich mit meinem Blog wieder auf dem aktuellen Stand bin, ich hab schon Mails bekommen, das ich mit dem Eintraegen ziemlich nachhinke
Dienstag, 4. November 2008
Von Syndey nach Cairns - Teil 5 : Die letzte Etappe
Von Brisbane gings weiter in den Hohen Norden mit ziemlich vielen Zwischenstopps, die sich meist als Flop herausstellten. MacCay, Rockhampton etc. haben mir nicht so dolle gefallen, halt einfache australische Kleinstaedte, bis ich dann nach Airlie Beach kam.
In Airlie Beach angekommen habe ich mich ein bisschen abseits vom Rummel in ein richtig tolles Hostel einquartiert, die Leute dort waren doch recht locker drauf, das Zimmer hat aber richtig gestunken, hab mich aber dort eh nur zum Schlafen aufgehalten. Eigentlich hab ichs mir ein bisschen ruhiger vorgestellt, vor allem was ich so im Lonely Planet gelesen habe. Vor dem Hostel war naemlich eine riessen Baustelle, und Ihr koennt euch denken, das es dort nicht gerade leise vonstatten ging. Hat mich ein bisschen an meine Wohnung in Muenchen erinnert, dort hatte ich 3 Jahre eine Baustelle vor der Haustuer. Jeden Abend wurde drausen provisorisch eine Leinwand aufgebaut, und wir konnte Freilichtkino pur geniesen. Es gab sogar eine Bar, die aber nur waehrend des Films auf hatte. Nach dem Film bin ich dann am ersten Abend mit einem "pillenschluckenden"
Australier und zwei Maedels aus Erding losgezogen. In der Stadt ging richtig der Punk ab. Airlie Beach gilt in ganz Australien als Partystadt schlecht hin. Wann ich zurueck ins Hostel gekommen bin, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen, aber was es mich an Kohle gekostet schon, ich glaube ich hab son Wochenbudget auf den Kopf gehauen, Gott sei Dank ist ja zur Zeit Finanzkrise, sodass der australische Dollar recht guenstig zu haben ist 
Was es mit den Pillen auf sich hat, die sich der "Kollege" eingeworfen hat , kann ich auch sagen. Ich bin erst davon ausgegangen, das es irgendwelche Drogen sind. Es hat sich aber herausgestellt, das es spezielle Kraeutertabletten sind, die die gleiche Wirkung wie Ecstasy haben. Diese Tabletten sind hier ganz legal erhaeltlich und werden einem regelrecht aufgedraenkt.
Arlie Beach ist uebrigens ein super Ausgangspunkt um zu den White Sunday Islands zu gelangen.
Schweren Herzens bin ich dann einige Tage spaeter nach Cairns weitergereist.
Cairns selbst sollte ein Highlight werden. Ich wollte am Great Barrier Riff tauchen und Wildwasserraften. Es war aber der totale Reinfall, denn es hat am Stueck Geregnet, Gewittert und Gestuermt. Leider hab ich mir dort auch noch eine Lebensmittelvergiftung zugezogen, Gott sei Dank war es nicht so schlimm, wie damals in Mexico und ein paar Tage spaeter war alles wieder OK
Ich hab mir dann einen Rueckflug nach Sydney gegoennt, und habe nochmal einige Tage in Sydney verbracht. Leider wars die Billigairline jetStar, und ich hatte richtig Probleme beim Checkin mit meinem Gepaeck. Ich reise leider mit ueber 20 Kilo und bisher war das auch kein Problem. Beim Checkin wurde aber richtig abkassiert, und ich musste im Endeffekt fast den doppelten Flugpreis zahlen. Haette ich das nur vorher gewusst
In Airlie Beach angekommen habe ich mich ein bisschen abseits vom Rummel in ein richtig tolles Hostel einquartiert, die Leute dort waren doch recht locker drauf, das Zimmer hat aber richtig gestunken, hab mich aber dort eh nur zum Schlafen aufgehalten. Eigentlich hab ichs mir ein bisschen ruhiger vorgestellt, vor allem was ich so im Lonely Planet gelesen habe. Vor dem Hostel war naemlich eine riessen Baustelle, und Ihr koennt euch denken, das es dort nicht gerade leise vonstatten ging. Hat mich ein bisschen an meine Wohnung in Muenchen erinnert, dort hatte ich 3 Jahre eine Baustelle vor der Haustuer. Jeden Abend wurde drausen provisorisch eine Leinwand aufgebaut, und wir konnte Freilichtkino pur geniesen. Es gab sogar eine Bar, die aber nur waehrend des Films auf hatte. Nach dem Film bin ich dann am ersten Abend mit einem "pillenschluckenden"
Was es mit den Pillen auf sich hat, die sich der "Kollege" eingeworfen hat , kann ich auch sagen. Ich bin erst davon ausgegangen, das es irgendwelche Drogen sind. Es hat sich aber herausgestellt, das es spezielle Kraeutertabletten sind, die die gleiche Wirkung wie Ecstasy haben. Diese Tabletten sind hier ganz legal erhaeltlich und werden einem regelrecht aufgedraenkt.
Arlie Beach ist uebrigens ein super Ausgangspunkt um zu den White Sunday Islands zu gelangen.
Schweren Herzens bin ich dann einige Tage spaeter nach Cairns weitergereist.
Cairns selbst sollte ein Highlight werden. Ich wollte am Great Barrier Riff tauchen und Wildwasserraften. Es war aber der totale Reinfall, denn es hat am Stueck Geregnet, Gewittert und Gestuermt. Leider hab ich mir dort auch noch eine Lebensmittelvergiftung zugezogen, Gott sei Dank war es nicht so schlimm, wie damals in Mexico und ein paar Tage spaeter war alles wieder OK
Ich hab mir dann einen Rueckflug nach Sydney gegoennt, und habe nochmal einige Tage in Sydney verbracht. Leider wars die Billigairline jetStar, und ich hatte richtig Probleme beim Checkin mit meinem Gepaeck. Ich reise leider mit ueber 20 Kilo und bisher war das auch kein Problem. Beim Checkin wurde aber richtig abkassiert, und ich musste im Endeffekt fast den doppelten Flugpreis zahlen. Haette ich das nur vorher gewusst
Montag, 3. November 2008
Von Syndey nach Cairns - Teil 4 : Brisbane
Ziemlich frueh am morgen bin ich mit einigen anderen, ziemlich jungen Backpackern in Brisbane angekommen, das war uebrigens meine erste lange Busfahrt mit dem Greyhound.
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Die Busfahrt war der reinste Horror. Im Bus muss man die ganze Zeit angeschnallt sein (sonst droht ne Strafe), und man kann sich auch nicht direkt hinlegen, die Sitze sind recht unbequem. Ausserdem stoppt hier der Busfahrer alle paar Stunden fuer ne Pause und bis es weitergeht vergeht schonmal 1 Stunde, in der man dann in der Kaelte steht, bibbert und wartet.
In Suedamerika sind die Busse eindeutig komfortabler, man kann dort teilweise sich richtig austrecken und hat richtig viel viel Platz.
Meine Unterkunft, ein richtig tolles Hostel, lag zwar nicht direkt im Zentrum von Brisbane, aber in gut 30 Min. zu Fuss war man dann im Stadtzentrum. Warum man dort 30 Min braucht ist schnell erklaert, es gibt in ganz Brisbane furchtbar viele Ampeln, teilweise braucht man fuer 50 Meter mehr als 5 Minuten.
Die Unterkunft war sehr ruhig gelegen und hatte einen schoenen Balkon. Eines Nacht habe ich sogar einen Nachtmarsch einer Opposum Familie beobachten koennen. Opposum gelten in NZ als Plage, und manche Kiwis bestreiten mit dem Erschiessen von Opposums Ihren Lebensunterhalt, nicht so in Australien.
Brisbane ist eigentlich die kleine Schwester von Sydney, das Stadtbild hat mich von der Optik her sehr an Sydney erinnert, aber es ist dort definitiv nicht so hektisch, und es geht ruhiger zu. Die Oper und die Harborbridge gibts hier natuerlich nicht zu sehen.
Obwohl Brisbane relative gross ist, gibt es fast kein Nachtleben, die Laeden schliessen meistens ziemlich frueh. Den einzigsten Platz nachts wo es einigermassen gut zu geht befindet sich in einer Strasse parallel zu Chinatown.

Im Zentrum selbst liegt eine schoene Einkaufspassage, in der eigentlich fast taeglich kleine Livebands vor sich hintraellern.
Einmal gab es sogar eine Autogrammstunde von irgendeiner furchtbaren Boyband, im Hintergrund liefen anscheinend Ihre Songs, ich bin dann ganz schnell weiter, denn bei dieser Musik muss ich immer k*t*en.
Etwas spaeter hat dort auch ein Gitarrenspieler sein bestes gegeben, eigentlich hat er ganz normal gespielt, aber ein paar Jugendliche haben ziemlich komische Verrenkungen gemacht, ich konnte nicht anders und musste loslachen, hat mich ein bisschen ans Headbangen erinnert, aber nur ein bisschen.
Schade das ich dort kein Foto dabei hatte, das waere eine super Aufnahme gewesen.
Die Einkaufspassage geht bis zum Fluss, der Brisbane durchquert, zur rechten Seite ist ein Casino untergebracht (ne ne ich war da nicht drin). Weiter geradeaus kann man eine Bruecke ueberqueren, und kommt zum Theaterkomplex von Brisbane, der ebenfalls am Flussufer zu finden ist.
Vor dem Theater steht etwas seitlich ein Riesenrad, vergleichbar mit dem in London. Etwas weiter abseits gibt es eine Tempelanlage aus Holz zu bewundern, die Tempelanlage liegt erstaunlicherweise in einem kleinen Urwald, natuerlich kein echter, sondern ein kuenstlich angelegter Urwald.

Wenn man weiter am Fluss entlang geht, kommt man zu einer tollen Wasserparkanlage inkl. mehreren angelegten Sandstraenden. Vor allem am Wochenende ist dort die Hoelle los, aber eine erfrischende Alternative, denn Brisbane war doch recht warm.
Mir hat der Aufenthalt in Brisbane recht gut gefallen, und habe sogar meinen Aufenthalt ein bisschen verlaengert.
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Die Busfahrt war der reinste Horror. Im Bus muss man die ganze Zeit angeschnallt sein (sonst droht ne Strafe), und man kann sich auch nicht direkt hinlegen, die Sitze sind recht unbequem. Ausserdem stoppt hier der Busfahrer alle paar Stunden fuer ne Pause und bis es weitergeht vergeht schonmal 1 Stunde, in der man dann in der Kaelte steht, bibbert und wartet.
In Suedamerika sind die Busse eindeutig komfortabler, man kann dort teilweise sich richtig austrecken und hat richtig viel viel Platz.
Meine Unterkunft, ein richtig tolles Hostel, lag zwar nicht direkt im Zentrum von Brisbane, aber in gut 30 Min. zu Fuss war man dann im Stadtzentrum. Warum man dort 30 Min braucht ist schnell erklaert, es gibt in ganz Brisbane furchtbar viele Ampeln, teilweise braucht man fuer 50 Meter mehr als 5 Minuten.
Die Unterkunft war sehr ruhig gelegen und hatte einen schoenen Balkon. Eines Nacht habe ich sogar einen Nachtmarsch einer Opposum Familie beobachten koennen. Opposum gelten in NZ als Plage, und manche Kiwis bestreiten mit dem Erschiessen von Opposums Ihren Lebensunterhalt, nicht so in Australien.
Brisbane ist eigentlich die kleine Schwester von Sydney, das Stadtbild hat mich von der Optik her sehr an Sydney erinnert, aber es ist dort definitiv nicht so hektisch, und es geht ruhiger zu. Die Oper und die Harborbridge gibts hier natuerlich nicht zu sehen.
Obwohl Brisbane relative gross ist, gibt es fast kein Nachtleben, die Laeden schliessen meistens ziemlich frueh. Den einzigsten Platz nachts wo es einigermassen gut zu geht befindet sich in einer Strasse parallel zu Chinatown.
Im Zentrum selbst liegt eine schoene Einkaufspassage, in der eigentlich fast taeglich kleine Livebands vor sich hintraellern.
Einmal gab es sogar eine Autogrammstunde von irgendeiner furchtbaren Boyband, im Hintergrund liefen anscheinend Ihre Songs, ich bin dann ganz schnell weiter, denn bei dieser Musik muss ich immer k*t*en.
Etwas spaeter hat dort auch ein Gitarrenspieler sein bestes gegeben, eigentlich hat er ganz normal gespielt, aber ein paar Jugendliche haben ziemlich komische Verrenkungen gemacht, ich konnte nicht anders und musste loslachen, hat mich ein bisschen ans Headbangen erinnert, aber nur ein bisschen.
Schade das ich dort kein Foto dabei hatte, das waere eine super Aufnahme gewesen.
Die Einkaufspassage geht bis zum Fluss, der Brisbane durchquert, zur rechten Seite ist ein Casino untergebracht (ne ne ich war da nicht drin). Weiter geradeaus kann man eine Bruecke ueberqueren, und kommt zum Theaterkomplex von Brisbane, der ebenfalls am Flussufer zu finden ist.
Vor dem Theater steht etwas seitlich ein Riesenrad, vergleichbar mit dem in London. Etwas weiter abseits gibt es eine Tempelanlage aus Holz zu bewundern, die Tempelanlage liegt erstaunlicherweise in einem kleinen Urwald, natuerlich kein echter, sondern ein kuenstlich angelegter Urwald.
Wenn man weiter am Fluss entlang geht, kommt man zu einer tollen Wasserparkanlage inkl. mehreren angelegten Sandstraenden. Vor allem am Wochenende ist dort die Hoelle los, aber eine erfrischende Alternative, denn Brisbane war doch recht warm.
Mir hat der Aufenthalt in Brisbane recht gut gefallen, und habe sogar meinen Aufenthalt ein bisschen verlaengert.
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