Dienstag, 19. August 2008
La Paz
La Paz war eine richtige eindrucksvolle Stadt und fuer mich ein Highlight, falsche Polizisten hab ich in der Stadt nicht gesehen, und meine Befuerchtungen ausgeraubt zu werden, haben sich auch nicht bewahrheitet.
Viele Haeuser dort sind wie in Puno nicht fertiggebaut, das Stadtbild ist aber ein anderes. Zu aller erst war ich bei einem Gottesdienst in einer Kirche und bin dann weiter Richtung La Paz Stadt. Am naechsten Tag bin ich ein bisschen durch die Stadt gestreift, und hatte an einem Punkt einen richtig super Blick auf die Stadt.
Die Stadt selbst ist die hoechstgelegene Stadt der Erde, und ich bin froh das ich dort hin mit dem Bus gefahren bin. Wenn man mit den Flugzeug ankommt, kann es sein, das man sich durch den Hoehenunterschied sehr schlecht fuehlt, vor allem wenn man zuvor auf Meereshoehe ist. Mit den Bus ist das aber kein Problem. Der Flughafen liegt uebrigens 400 Meter ueber La Paz.
Am morgigen Tag gehts bereits weiter, bin in La Paz leider nur einen Tag gewesen.
Viele Haeuser dort sind wie in Puno nicht fertiggebaut, das Stadtbild ist aber ein anderes. Zu aller erst war ich bei einem Gottesdienst in einer Kirche und bin dann weiter Richtung La Paz Stadt. Am naechsten Tag bin ich ein bisschen durch die Stadt gestreift, und hatte an einem Punkt einen richtig super Blick auf die Stadt.
Die Stadt selbst ist die hoechstgelegene Stadt der Erde, und ich bin froh das ich dort hin mit dem Bus gefahren bin. Wenn man mit den Flugzeug ankommt, kann es sein, das man sich durch den Hoehenunterschied sehr schlecht fuehlt, vor allem wenn man zuvor auf Meereshoehe ist. Mit den Bus ist das aber kein Problem. Der Flughafen liegt uebrigens 400 Meter ueber La Paz.
Am morgigen Tag gehts bereits weiter, bin in La Paz leider nur einen Tag gewesen.
Sonntag, 17. August 2008
Puno (Peru) nach La Paz (Bolivien) Teil 2
Hier also die Fortsetzung von Teil 1:
08.08.2008: Heute morgen hat es in der Gegend um Puno sogar geschneit.
In der Region wo ich mich befinde, ist ein Haupterwerbszweig der Schmuggel von Lebensmitteln, Elektronikartikeln, die aus den chilenischen Hafen hergebracht werden, sowie auch Drogen, sowie andere Waren. Der Grund fuer den Schmuggel ist, das in Bolivien alles um 2/3 guenstiger ist, als in Peru. Bolivien selbst ist das aermste Land von Suedamerika mit einer hohen Arbeitslosigkeit und hatt fast keine Industrie. Die Leute leben hauptsaechlich von Korruption und Drogenhandel und Schuggelware. 70 Prozent des Titikakasees gehoert Peru, 30 Prozent Bolivien. Die Peruaner sagen witzigerweise, das Titi zu Peru gehoert, und Kaka zu Bolivien. Der See selbst wird nicht zum Schmuggeln verwendet, da der Wellengang abend recht heftig ist. Fuer die Schuggelei werden die normalen Strassen verwendet und die Grenzkontrolleure geschmiert.
Gegen mittag bin ich dann auf die Sonneninsel des Titikakasees gefahren, der Anlegesteg des Bootes war nicht allzuweit weg von der Grenze. Die Sonneninsel war eindeutig ein Highlight meiner Suedamerikareise und hatte eine wunderschoene Insellandschaft. Es geht ca. 300 Stufen hoch, und dort wurde ich zusammen mit einer Gruppe von einem Schamanen empfangen, der mit uns ein Ritual durchgefuehrt hat. Geopfert werden in Bolivien meistens Suessigkeiten und weitere Gegenstaende, die im offenen Feuer verbrannt werden. Ueberall werden auch noch andere Gegenstaende angeboten, die sich der Bolivianer so wuenscht, z.b. ein Haus oder ein Auto in Spielzeugform. Der Bolivianer behaelt diese Gegenstaende, bis sich Ihr Wunsch erfuellt hat. Eine recht interessante Geschichte das ganze.
Gegen abend bin ich dann in La Paz angekommen, er war dort recht neblig, sodass man die Stadt nicht sehen konnte. Die Stadt liegt teilweise in einem Tal.
P.S. Bevor ichs noch vergesse. Cocablaetter sind in Peru zu medizinschen Zwecken erlaubt, daher kann man ueberall auch Blaetter und Cocateebaeutel kaufen. Um die gleiche Wirkung wie Kokain zu erreichen, muesste man theoretisch 800 Cocatees drinken. Aus 400 KG Cocablaettern wird 1 KG Kokain hergestellt.
08.08.2008: Heute morgen hat es in der Gegend um Puno sogar geschneit.
In der Region wo ich mich befinde, ist ein Haupterwerbszweig der Schmuggel von Lebensmitteln, Elektronikartikeln, die aus den chilenischen Hafen hergebracht werden, sowie auch Drogen, sowie andere Waren. Der Grund fuer den Schmuggel ist, das in Bolivien alles um 2/3 guenstiger ist, als in Peru. Bolivien selbst ist das aermste Land von Suedamerika mit einer hohen Arbeitslosigkeit und hatt fast keine Industrie. Die Leute leben hauptsaechlich von Korruption und Drogenhandel und Schuggelware. 70 Prozent des Titikakasees gehoert Peru, 30 Prozent Bolivien. Die Peruaner sagen witzigerweise, das Titi zu Peru gehoert, und Kaka zu Bolivien. Der See selbst wird nicht zum Schmuggeln verwendet, da der Wellengang abend recht heftig ist. Fuer die Schuggelei werden die normalen Strassen verwendet und die Grenzkontrolleure geschmiert.
Gegen mittag bin ich dann auf die Sonneninsel des Titikakasees gefahren, der Anlegesteg des Bootes war nicht allzuweit weg von der Grenze. Die Sonneninsel war eindeutig ein Highlight meiner Suedamerikareise und hatte eine wunderschoene Insellandschaft. Es geht ca. 300 Stufen hoch, und dort wurde ich zusammen mit einer Gruppe von einem Schamanen empfangen, der mit uns ein Ritual durchgefuehrt hat. Geopfert werden in Bolivien meistens Suessigkeiten und weitere Gegenstaende, die im offenen Feuer verbrannt werden. Ueberall werden auch noch andere Gegenstaende angeboten, die sich der Bolivianer so wuenscht, z.b. ein Haus oder ein Auto in Spielzeugform. Der Bolivianer behaelt diese Gegenstaende, bis sich Ihr Wunsch erfuellt hat. Eine recht interessante Geschichte das ganze.
Gegen abend bin ich dann in La Paz angekommen, er war dort recht neblig, sodass man die Stadt nicht sehen konnte. Die Stadt liegt teilweise in einem Tal.
P.S. Bevor ichs noch vergesse. Cocablaetter sind in Peru zu medizinschen Zwecken erlaubt, daher kann man ueberall auch Blaetter und Cocateebaeutel kaufen. Um die gleiche Wirkung wie Kokain zu erreichen, muesste man theoretisch 800 Cocatees drinken. Aus 400 KG Cocablaettern wird 1 KG Kokain hergestellt.
Donnerstag, 14. August 2008
Puno (Peru) nach La Paz (Bolivien) Teil 1
Sodale, nach einigen Tagen Pause blog ich hier mal wieder. Ich komme eigentlich mit dem Schreiben nicht nach. Zwischenzeitlich bin ich schon in mehreren Laendern gewesen, ich poste nun mal meinen Reisebericht nach Bolivien. Alle 2-3 Tage gibt es dann zur gleichen Zeit ein Update. Also schaut mal wieder vorbei.
08.08.2008: Heute morgen musste ich gegen 4:00 Uhr frueh los. Ich hatte ja schon im letzten Eintrag geschrieben, dass Puno nicht so huebsch war. Alle Haeuser in Puno sind nur halbfertig gebaut, d.h. die ganze Stadt ist eine Baustelle. Normalerweise muss fuer ein fertiges Haus Grundsteuer entrichtet werden. Durch das das die meisten Haeuser nicht fertig sind, faellt auch keine Steuer an. Die Haeuser sind auch nicht gestrichen worden, sodass die Stadt einen braeunlichen Tutsch hat. Nach dem Fruehstueck gegen 5 Uhr in einem Hotel, direkt am Ufer des Titikaka Sees, ging es mit einem kleineren Boot auf eine der vielen schwimmenden Inseln. Auf dem See gibt es zur Zeit 30 Inseln, auf denen mehrere Familien Ihr Leben lang verbringen. Die groesste Insel beherbergt mehrere tausend Einwohner. Die Inseln wurden von den Einwohner selbst errichtet und bestehen in der untersten Schicht aus Lehm sowie einer Schicht Wasserschilf, das im Wasser schwimmt. Die Inseln selbst sind am Seeboden durch verankert. Als ich dort gelandet bin, bin ich erstmal gute 20 Zentimeter im Schilf eingesunken, der Boden ist sehr weich und fuer mich etwas gewoehnungsbeduerftig. Auf den Inseln gibt es jeweils auch eine Schule. Die Kinder gehen dort in der Primaerstufe zur Schule. Fuer die weiterfuehrende Stufe (Sekundar) muessen Sie dann aber nach Puno mit dem Boot kommen (ohne Motor mit Paddeln). Die Boote selbst bestehen auch hauptsaechlich aus der Schilf-Art, die hier ueberall waechst.
Gegen 7 Uhr bin ich dann wieder in Puno angekommen, und habe einen Bus genommen, der mich an die bolivianische Grenze gebracht hat. Die Reise fuehrte mich von Puno aus ueber Chucuito, Plateria, Acorda bis nach Kanadi, wo auch schon die bolivianische Grenze liegt. Die Busfahrt ging meist entlang der Kuestenregion des Titikakasees. Der See selbst ist etwa 12 mal so gross wieder Bodensee, und der hoechste See der Welt, indem Schiffahrt betrieben wird. An der tiefsten Stelle geht es 280m runter. und hat meist eine Temperatur von 10 bis 12 Grad, also nicht gerade ein Badesee.
Wie es weiter geht erfahrt ihr uebermorgen um die gleiche Zeit im Teil 2 ...
08.08.2008: Heute morgen musste ich gegen 4:00 Uhr frueh los. Ich hatte ja schon im letzten Eintrag geschrieben, dass Puno nicht so huebsch war. Alle Haeuser in Puno sind nur halbfertig gebaut, d.h. die ganze Stadt ist eine Baustelle. Normalerweise muss fuer ein fertiges Haus Grundsteuer entrichtet werden. Durch das das die meisten Haeuser nicht fertig sind, faellt auch keine Steuer an. Die Haeuser sind auch nicht gestrichen worden, sodass die Stadt einen braeunlichen Tutsch hat. Nach dem Fruehstueck gegen 5 Uhr in einem Hotel, direkt am Ufer des Titikaka Sees, ging es mit einem kleineren Boot auf eine der vielen schwimmenden Inseln. Auf dem See gibt es zur Zeit 30 Inseln, auf denen mehrere Familien Ihr Leben lang verbringen. Die groesste Insel beherbergt mehrere tausend Einwohner. Die Inseln wurden von den Einwohner selbst errichtet und bestehen in der untersten Schicht aus Lehm sowie einer Schicht Wasserschilf, das im Wasser schwimmt. Die Inseln selbst sind am Seeboden durch verankert. Als ich dort gelandet bin, bin ich erstmal gute 20 Zentimeter im Schilf eingesunken, der Boden ist sehr weich und fuer mich etwas gewoehnungsbeduerftig. Auf den Inseln gibt es jeweils auch eine Schule. Die Kinder gehen dort in der Primaerstufe zur Schule. Fuer die weiterfuehrende Stufe (Sekundar) muessen Sie dann aber nach Puno mit dem Boot kommen (ohne Motor mit Paddeln). Die Boote selbst bestehen auch hauptsaechlich aus der Schilf-Art, die hier ueberall waechst.
Gegen 7 Uhr bin ich dann wieder in Puno angekommen, und habe einen Bus genommen, der mich an die bolivianische Grenze gebracht hat. Die Reise fuehrte mich von Puno aus ueber Chucuito, Plateria, Acorda bis nach Kanadi, wo auch schon die bolivianische Grenze liegt. Die Busfahrt ging meist entlang der Kuestenregion des Titikakasees. Der See selbst ist etwa 12 mal so gross wieder Bodensee, und der hoechste See der Welt, indem Schiffahrt betrieben wird. An der tiefsten Stelle geht es 280m runter. und hat meist eine Temperatur von 10 bis 12 Grad, also nicht gerade ein Badesee.
Wie es weiter geht erfahrt ihr uebermorgen um die gleiche Zeit im Teil 2 ...
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