Freitag, 19. September 2008
Cookislands
Die Cookislands gehoeren eigentlich zu Neuseeland, die Inseln selbst sind aber relative unabhaengig. Auf den Cookislands war ich insgesamt 10 Tage und habe mich auf den Inseln Roratonga und Aitutaki rumgetrieben. Etwas aufpassen muss man beim Kleingeld. Scheine sind von Neuseeland, das Kleingeld kann aber teilweise nur in Cookislands verwendet werden, etwa so aehnlich wie in Equador mit dem Dollar (dort gibts auch eigenes Kleingeld).
Roratonga:
In Roratonga hatte ich wieder einen Bungalow mit Kueche, ne ne ich bin nicht Bungalowsuechtig, hat sich halt so ergeben. Endlich konnte ich mich nach langer Zeit wieder fluessig in Englisch unterhalten, denn in franz. Polynesien wird hauptsaechlich Franzoesisch besprochen. Mehr als ein Bier bestellen, konnte ich dort nicht auf Franzoesisch. Roratonga ist eine ziemlich windige Insel, und das Wetter dort war teilweise etwas regnerisch. Fuer meine Verhaeltnisse war es eher kuehl, was hauptsaechlich am starken Wind lag. Von Schwimmen war keine Rede, und ich wollte mich nur ungern erkaelten. Ansonsten ist die Insel recht huebsch.

Am zweiten Tag hab ich eine kleine Rundtour gemacht, um mich etwas zu orientieren. Dort durfte ich selbst auch mal Hand anlegen - an einer Kokosnuss, muss sagen das es relative einfach ist, eine von den Nuessen aufzumachen, dazu braucht man nur einen Stock und das wars. Man sucht sich eine kleine Woelbung, die aussieht wie eine Ader, und haut volle Pulle mit den Stock drauf, und schon is se auf, die Nuss.

Aitutaki:
Aitutaki ist der Geheimtipp schlechthin. Wer nicht das Geld fuer Bora Bora hat, ist mit Aitutaki genauso bedient. Ich fand die Insel sogar noch ein bisschen schoener als Bora Bora: einsame Lagunen, tolle weisse und lange Sandstraende, gutes Essen und recht lockere Einwohner. Gleich am naechsten Tag hab ich eine kleine Schiffsrundfahrt zu mehreren Lagunen unternommen. Die Wassertiefe war leider immer nur kniehoch, sodass man nicht so richtig schnorcheln konnte. Mittags gab es ein super BBQ am Strand. Die naechsten Tage hab ich etwas relaxed, bis es wieder zurueck auf die Insel Roratonga ging.

Mein Fazit: Moorea und Bora Bora sind zwar interessant, die Inseln sind aber nicht gerade billig. Aitutaki hat mir genausogut gefallen, und sind im Gegensatz zu franzoesisch Polynesien recht billig. Ein Einheimischer aus Roratonga hat mir erzaehlt, das die Leute aus Papete extra anreisen, um sich hier die Zaehne zu richten, unglaublich
Im Uberigen hab ich viele Leute, die ich kennengelernt habe, mehrmals auf anderen Inseln wieder angetroffen. Viele haben das etwa gleiche Programm wie ich durchgezogen, teilweise aber etwas umfangreicher. Fuer mich waren die Inseln Erholung pur, ich hab mich aber auch auf Aukland gefreut , denn ich habe fuer gut 4 Wochen keine groessere Stadt mehr gesehen.
Roratonga:
In Roratonga hatte ich wieder einen Bungalow mit Kueche, ne ne ich bin nicht Bungalowsuechtig, hat sich halt so ergeben. Endlich konnte ich mich nach langer Zeit wieder fluessig in Englisch unterhalten, denn in franz. Polynesien wird hauptsaechlich Franzoesisch besprochen. Mehr als ein Bier bestellen, konnte ich dort nicht auf Franzoesisch. Roratonga ist eine ziemlich windige Insel, und das Wetter dort war teilweise etwas regnerisch. Fuer meine Verhaeltnisse war es eher kuehl, was hauptsaechlich am starken Wind lag. Von Schwimmen war keine Rede, und ich wollte mich nur ungern erkaelten. Ansonsten ist die Insel recht huebsch.
Am zweiten Tag hab ich eine kleine Rundtour gemacht, um mich etwas zu orientieren. Dort durfte ich selbst auch mal Hand anlegen - an einer Kokosnuss, muss sagen das es relative einfach ist, eine von den Nuessen aufzumachen, dazu braucht man nur einen Stock und das wars. Man sucht sich eine kleine Woelbung, die aussieht wie eine Ader, und haut volle Pulle mit den Stock drauf, und schon is se auf, die Nuss.
Aitutaki:
Aitutaki ist der Geheimtipp schlechthin. Wer nicht das Geld fuer Bora Bora hat, ist mit Aitutaki genauso bedient. Ich fand die Insel sogar noch ein bisschen schoener als Bora Bora: einsame Lagunen, tolle weisse und lange Sandstraende, gutes Essen und recht lockere Einwohner. Gleich am naechsten Tag hab ich eine kleine Schiffsrundfahrt zu mehreren Lagunen unternommen. Die Wassertiefe war leider immer nur kniehoch, sodass man nicht so richtig schnorcheln konnte. Mittags gab es ein super BBQ am Strand. Die naechsten Tage hab ich etwas relaxed, bis es wieder zurueck auf die Insel Roratonga ging.
Mein Fazit: Moorea und Bora Bora sind zwar interessant, die Inseln sind aber nicht gerade billig. Aitutaki hat mir genausogut gefallen, und sind im Gegensatz zu franzoesisch Polynesien recht billig. Ein Einheimischer aus Roratonga hat mir erzaehlt, das die Leute aus Papete extra anreisen, um sich hier die Zaehne zu richten, unglaublich
Im Uberigen hab ich viele Leute, die ich kennengelernt habe, mehrmals auf anderen Inseln wieder angetroffen. Viele haben das etwa gleiche Programm wie ich durchgezogen, teilweise aber etwas umfangreicher. Fuer mich waren die Inseln Erholung pur, ich hab mich aber auch auf Aukland gefreut , denn ich habe fuer gut 4 Wochen keine groessere Stadt mehr gesehen.
Donnerstag, 18. September 2008
Franzoesisch Polynesien
Nach einer etwas groesseren Pause wollte ich mich mal wieder melden, um von meinem Island Hopping in der Suedsee zu berichten. Nachfolgend liste ich mal meinen Reiseverlauf auf, insgesamt habe ich ca. 3 Wochen im August und Anfang September auf den Inseln verbracht:
1. Papete - Tahiti (Französisch-Polynesien)
2. Moorea (Französisch-Polynesien)
3. Bora Bora (Französisch-Polynesien)
4. wieder zurueck nach Papete (nur eine Nacht)
5. Roratonga (Cookislands)
6. Aitutki (Cookislands)
7. fuer einige Tage wieder zurueck auf Roratonga
Wie ihr sehen koennt, bin ich ziemlich rumgekommen
. Hauptsaechlich hab ich mich auf den Inseln etwas von den Strapazen in Suedamerika erholt und ein bisschen aufgewaermt (wie Ihr ja wisst, wars in Suedamerika nicht so warm, ausgenommen Brasilien). Dort lag ich die meiste Zeit am Strand, hab etwas geschnorchelt, und bin ein bisschen Kajak gefahren.
Jetzt aber mal die Inseln im Detail:
Papete:
Der Weiterflug von den Osterinseln nah Tahiti verlief relative ruhig und dauerte etwa 6 Stunden. Mit diesem Flug hab ich auch meinen Aufenthalt in Suedamerika beendet. Papete selbst ist eine ziemlich haessliche Stadt, ich hab dort in der Naehe auch keinen Strand ausmachen koennen. In der Naehe meiner Unterkunft befand sich der Hafen Bereich. In Papete selbst war ich nur 1.5 Tage. In Papete war ich fast einen halben Tag beschaeftigt, eine Bank zu suchen, die mein restliches Geld von Suedamerika wechselt. Keine Chance - jede Bank hat abgelehnt, also moeglichst immer direkt in Suedamerika umwechseln. Papete, sowie ganz franzoesisch Polynesien ist schweineteuer, und wie sich spaeter rausstellte, gibt es eine preiswertere Alternative.
Moorea:
Weiter ging es auf Moorea, die Insel liegt nur 15 Km von Papete entfernt, ich hab mich aber nicht so detailliert ueber die geografische Lage informiert :), und bin dort tatsaechlich hingeflogen. Der Flug hat ganze 8 Minuten gedauert, und ich muss sagen, eine Faehre dorthin haette es auch getan. War uebrigens mein kuerzester Flug auf der Reise. Vom Flug dort hin hab ich ein kleines Video gedreht. Die Insel selbst ist von seiner Landschaft her atemberaubend, der Kontrast zwischen hohen Gebirgsformationen und seinen Lagunen ist einmalig. Ich habe mir dort ein Radl aufgeborgt und bin einmal um die Insel. Die Insel selbst hat so gut wie keine normalen Straende, da die Insel aus magmatischen Steinen besteht. Im Norden in der Naehe des Flughafen gibt es den einzigsten oeffentlichen breiten Strand mit weissem Sand. Wie ich faelschlicherweise angenommen habe, ist die Insel nicht sehr touristisch, es gibt ausser den grossen Hotelresorts fast keine Supermaerkte, Bars oder Restaurant. Ich selbst hab mich in einen Bungalow mit Selbstverpflegung fuer ein paar Tage einquartiert, der Weg zum naechsten Supermarkt war ziemlich weiter und zu Fuss kaum zu erreichen, das hat mich dann auch ein bisschen an meinem Aufenthalt gestoert. An Restaurants war auch nicht zu denken. Die ersten Tag hab ich mich mit Chips und Co ueber was gehalten *auch aus Kostengruenden*. Was mich auch noch ein bisschen gestoert hat waren die vielen Hunde, die Dir regelrecht hinterherjagen, zu Fuss als auch mit dem Radl.
Bora Bora:
Bora Bora verspricht was es haelt, und ist eine der schoensten Insel mit Korallenriffen. Aus der Luft betrachtet wird die Hauptinsel von mehreren aeusseren Inseln umkreist. Der Anflug war recht interessant, denn der ganze Flughafen ist auf einer eigenen kleinen Insel untergebracht. Um auf die Hauptinsel zu kommen, muss man eine Faehre nehmen.
Größere Kartenansicht
In Bora Bora selbst war ich wieder in einem Bungalow untergebracht und hatte obwohl nicht vorher gebucht, ohne weiteren Aufpreis ein Bungalow mit Meerblick und Strand bekommen. Der Bungalow selbst war super ausgestattet, und hatte sogar eine eigene Kueche, die ich regelmaessig benutzt habe.

Einkaufen in Bora Bora ist teurer wie in Deutschland, aber die Preise in den Restaurants uebertreffen selbst die Preise in der Schweiz. Nicht unweit von meinem Bungalow entfernt standen einige Bungalows im Wasser (von der Intercontinental Hotelanlage). Der etwas groesseren Strand vom Intercontinental Hotel ist oeffentlich, und bietet vor allem am Abend einen super schoenen Sonnenuntergaeng, eindeutig einer der schoensten die ich auf meiner bisherigen Reise gesehen habe. Die Straende sind spitze, und das Wasser tuerkisblau - was will man mehr. Dort hab ich auch eine neue Sportart entdeckt, die recht spektakulaer aussah. Ich selbst hab sie nicht ausprobiert, weil das mir eindeutig etwas zu heftig aussah. Jeden Mittwoch gibt es einen Ausflug mit einem U-Boot, von dort hat man anscheinend einen atemberaubende Ausblick auf die Unterwasserwelt. Leider hab ich das Angebot zu spaet gesehen, und war auch nicht mehr an einem Mittwoch auf der Insel.
P.S. Es gibt wieder Videos zum gucken, eins ist auch von Rio.
1. Papete - Tahiti (Französisch-Polynesien)
2. Moorea (Französisch-Polynesien)
3. Bora Bora (Französisch-Polynesien)
4. wieder zurueck nach Papete (nur eine Nacht)
5. Roratonga (Cookislands)
6. Aitutki (Cookislands)
7. fuer einige Tage wieder zurueck auf Roratonga
Wie ihr sehen koennt, bin ich ziemlich rumgekommen
Jetzt aber mal die Inseln im Detail:
Papete:
Der Weiterflug von den Osterinseln nah Tahiti verlief relative ruhig und dauerte etwa 6 Stunden. Mit diesem Flug hab ich auch meinen Aufenthalt in Suedamerika beendet. Papete selbst ist eine ziemlich haessliche Stadt, ich hab dort in der Naehe auch keinen Strand ausmachen koennen. In der Naehe meiner Unterkunft befand sich der Hafen Bereich. In Papete selbst war ich nur 1.5 Tage. In Papete war ich fast einen halben Tag beschaeftigt, eine Bank zu suchen, die mein restliches Geld von Suedamerika wechselt. Keine Chance - jede Bank hat abgelehnt, also moeglichst immer direkt in Suedamerika umwechseln. Papete, sowie ganz franzoesisch Polynesien ist schweineteuer, und wie sich spaeter rausstellte, gibt es eine preiswertere Alternative.
Moorea:
Weiter ging es auf Moorea, die Insel liegt nur 15 Km von Papete entfernt, ich hab mich aber nicht so detailliert ueber die geografische Lage informiert :), und bin dort tatsaechlich hingeflogen. Der Flug hat ganze 8 Minuten gedauert, und ich muss sagen, eine Faehre dorthin haette es auch getan. War uebrigens mein kuerzester Flug auf der Reise. Vom Flug dort hin hab ich ein kleines Video gedreht. Die Insel selbst ist von seiner Landschaft her atemberaubend, der Kontrast zwischen hohen Gebirgsformationen und seinen Lagunen ist einmalig. Ich habe mir dort ein Radl aufgeborgt und bin einmal um die Insel. Die Insel selbst hat so gut wie keine normalen Straende, da die Insel aus magmatischen Steinen besteht. Im Norden in der Naehe des Flughafen gibt es den einzigsten oeffentlichen breiten Strand mit weissem Sand. Wie ich faelschlicherweise angenommen habe, ist die Insel nicht sehr touristisch, es gibt ausser den grossen Hotelresorts fast keine Supermaerkte, Bars oder Restaurant. Ich selbst hab mich in einen Bungalow mit Selbstverpflegung fuer ein paar Tage einquartiert, der Weg zum naechsten Supermarkt war ziemlich weiter und zu Fuss kaum zu erreichen, das hat mich dann auch ein bisschen an meinem Aufenthalt gestoert. An Restaurants war auch nicht zu denken. Die ersten Tag hab ich mich mit Chips und Co ueber was gehalten *auch aus Kostengruenden*. Was mich auch noch ein bisschen gestoert hat waren die vielen Hunde, die Dir regelrecht hinterherjagen, zu Fuss als auch mit dem Radl.
Bora Bora:
Bora Bora verspricht was es haelt, und ist eine der schoensten Insel mit Korallenriffen. Aus der Luft betrachtet wird die Hauptinsel von mehreren aeusseren Inseln umkreist. Der Anflug war recht interessant, denn der ganze Flughafen ist auf einer eigenen kleinen Insel untergebracht. Um auf die Hauptinsel zu kommen, muss man eine Faehre nehmen.
Größere Kartenansicht
In Bora Bora selbst war ich wieder in einem Bungalow untergebracht und hatte obwohl nicht vorher gebucht, ohne weiteren Aufpreis ein Bungalow mit Meerblick und Strand bekommen. Der Bungalow selbst war super ausgestattet, und hatte sogar eine eigene Kueche, die ich regelmaessig benutzt habe.
Einkaufen in Bora Bora ist teurer wie in Deutschland, aber die Preise in den Restaurants uebertreffen selbst die Preise in der Schweiz. Nicht unweit von meinem Bungalow entfernt standen einige Bungalows im Wasser (von der Intercontinental Hotelanlage). Der etwas groesseren Strand vom Intercontinental Hotel ist oeffentlich, und bietet vor allem am Abend einen super schoenen Sonnenuntergaeng, eindeutig einer der schoensten die ich auf meiner bisherigen Reise gesehen habe. Die Straende sind spitze, und das Wasser tuerkisblau - was will man mehr. Dort hab ich auch eine neue Sportart entdeckt, die recht spektakulaer aussah. Ich selbst hab sie nicht ausprobiert, weil das mir eindeutig etwas zu heftig aussah. Jeden Mittwoch gibt es einen Ausflug mit einem U-Boot, von dort hat man anscheinend einen atemberaubende Ausblick auf die Unterwasserwelt. Leider hab ich das Angebot zu spaet gesehen, und war auch nicht mehr an einem Mittwoch auf der Insel.
P.S. Es gibt wieder Videos zum gucken, eins ist auch von Rio.
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