Dienstag, 15. Juli 2008
Weiter nach Banos ...
Nach der kleinen Bergtour bin ich nach Banos weitergefahren. Banos selbst ist ein kleines Staedtchen, das ziemliche viele Touristen anzieht. Dort gibt es in der Naehe fuer die Unerschrockenen einen Banjee Swing unterhalb einer Bruecke, aehnlich wie Banjeejumping aber doch ganz anders (Video demnaechst). Zusaetzlich gibt es etwas ausserhalb die Moeglichkeit mit einer Art
Seilbahn ueber den Fluss zu fahren. Die Seilbahn ist nichts weiter als eine Art Korb, angetrieben von einem Automotor, sieht alles recht provisorisch aus, aber die Dorfbewohner auf der anderen Seite muessen so nicht durch die Schlucht gehen und sparen sich viel Zeit (Fahrt kostet $1).
Weiter gings nach Riobamba. Dort sollte eigentlich der einzigste Zug von Equador losfahren. Highlight ist am Ende die Devilsnose (Teufelsnase). Der Zug fuhr leider nicht los, ich hab erfahren, das durch einen Erdrutsch die Strecke teilweise unpassierbar ist, die Schienenarbeiter arbeiten aber bereits schon 8 Tage, um die Strecke wieder freizukriegen. So ging es dann mit 4 Raedern weiter, die Zugfahrt hab ich aber trotzdem gemacht, aber bin halt nicht vom Riobamba ausgestartet. Riobamba hat ansonsten nichts sehenswertes zu bieten, ausser die Zughaltestelle.
Die Bahnfahrt durch die Devilsnose war richtig spektakulaer, ein Bahnfahrt mit vielen Schluchten. Bis vor einigen Jahrzehnten fuhr man noch mit einer Damplock, heute faehrt z.b. eine Art Bus auf Raedern die Strecke ab. Meist sitzen die Leute auch auf dem Dach des Zuges (ohne Sitze oben). Vor einigen Monaten wurde auf der Strecke gearbeitet, und ein Seil gespannt, dort wurde durch das Seil 2 Japanern der Kopf, hmm abgetrennt (ziemlich krasse Geschichte, die in Equador durch die Presse ging).
Bei meinem Zug konnte man nicht oben sitzen. Es ging aber mal vorwaerts und dann mal wieder auf einer anderen Schiene rueckwaerts, also nicht vergleichbar mit einer normalen Zugfahrt. Hin und wieder entgleisen hier auch die Zuege. Die Zuege fallen aber nicht um oder stuerzen in die Schlucht, es geht dann halt nicht weiter, und man muss dann den Berg hochsteigen - speziell fuer aeltere Leute eine muehsame Angelegenheit.
Vor einigen Jahren gab es noch weitere Bahnverbindungen, die Regierung hier hat aber fuer die Instandsetzung nichts ausgegeben, sodass die Bahnstrecken mit der Zeit unbenutzbar wurden.
Die Zugfahrt auf der einzigsten Bahnstrecke Equadors ist aber auf alle Faelle empfehlenswert
.
Weiter gings dann nach Ingapirka, wo es eine der best erhaltensten Inkatempel gibt. Erstaunlich hierbei ist, das in Equador die Inkas nur 40 Jahre existierten, aber in dieser Zeit sehr viel erreicht haben (alleine den mehrerer 100km langen Inkapfad (Weg) mal eingerechnet, sowie die Bauten, die entstanden sind). Die Inkas lebten mit den damaligen Einwohnern Equadors nahe bei einander, bevor die Spanier aufgetaucht sind.
Auf einem Teil der panamerikanischen Strecke war damals der Inkapfad. Die panamerikanische Strecke selbst geht bis nach Chile.
Gestern bin ich nun in Cuenca angekommen. Die Stadt selbst hat eine sehr schoenen Altstadtkern, die Altstadt ist aber nicht so gross wie in Quito, und es ist hier im Vergleich recht ruhig.
Weiter gings nach Riobamba. Dort sollte eigentlich der einzigste Zug von Equador losfahren. Highlight ist am Ende die Devilsnose (Teufelsnase). Der Zug fuhr leider nicht los, ich hab erfahren, das durch einen Erdrutsch die Strecke teilweise unpassierbar ist, die Schienenarbeiter arbeiten aber bereits schon 8 Tage, um die Strecke wieder freizukriegen. So ging es dann mit 4 Raedern weiter, die Zugfahrt hab ich aber trotzdem gemacht, aber bin halt nicht vom Riobamba ausgestartet. Riobamba hat ansonsten nichts sehenswertes zu bieten, ausser die Zughaltestelle.
Die Bahnfahrt durch die Devilsnose war richtig spektakulaer, ein Bahnfahrt mit vielen Schluchten. Bis vor einigen Jahrzehnten fuhr man noch mit einer Damplock, heute faehrt z.b. eine Art Bus auf Raedern die Strecke ab. Meist sitzen die Leute auch auf dem Dach des Zuges (ohne Sitze oben). Vor einigen Monaten wurde auf der Strecke gearbeitet, und ein Seil gespannt, dort wurde durch das Seil 2 Japanern der Kopf, hmm abgetrennt (ziemlich krasse Geschichte, die in Equador durch die Presse ging).
Bei meinem Zug konnte man nicht oben sitzen. Es ging aber mal vorwaerts und dann mal wieder auf einer anderen Schiene rueckwaerts, also nicht vergleichbar mit einer normalen Zugfahrt. Hin und wieder entgleisen hier auch die Zuege. Die Zuege fallen aber nicht um oder stuerzen in die Schlucht, es geht dann halt nicht weiter, und man muss dann den Berg hochsteigen - speziell fuer aeltere Leute eine muehsame Angelegenheit.
Vor einigen Jahren gab es noch weitere Bahnverbindungen, die Regierung hier hat aber fuer die Instandsetzung nichts ausgegeben, sodass die Bahnstrecken mit der Zeit unbenutzbar wurden.
Die Zugfahrt auf der einzigsten Bahnstrecke Equadors ist aber auf alle Faelle empfehlenswert
Weiter gings dann nach Ingapirka, wo es eine der best erhaltensten Inkatempel gibt. Erstaunlich hierbei ist, das in Equador die Inkas nur 40 Jahre existierten, aber in dieser Zeit sehr viel erreicht haben (alleine den mehrerer 100km langen Inkapfad (Weg) mal eingerechnet, sowie die Bauten, die entstanden sind). Die Inkas lebten mit den damaligen Einwohnern Equadors nahe bei einander, bevor die Spanier aufgetaucht sind.
Auf einem Teil der panamerikanischen Strecke war damals der Inkapfad. Die panamerikanische Strecke selbst geht bis nach Chile.
Gestern bin ich nun in Cuenca angekommen. Die Stadt selbst hat eine sehr schoenen Altstadtkern, die Altstadt ist aber nicht so gross wie in Quito, und es ist hier im Vergleich recht ruhig.
Samstag, 12. Juli 2008
Schneetreiben in der Naehe des Äquators !
Ihr glaubt es kaum, gestern bin ich in der Naehe des Äquator in ein Schneetreiben geraten, wie es dazu gekommen ist - koennt ihr nachfolgend nachlesen. Normalerweise denkt man das es in der Naehe des Äquators ziemlich warm ist, nicht so in Equador.
Gestern in der frueh habe ich eine kleine Treckingtour auf den Cotopaxi gemacht. Von 2800m ueber dem Meeresspiegel mit einem noch relative gemaessigten Klima (ca 12 Grad) und einer interessanten und sehr schoenen Vegetation ging es immer weiter hoeher. Die Landschaft und das Wetter wechselte schlagartig bei etwa 3500m, dort gab es nur noch Buesche und Steppenlandschaft, und es fing an zu Regnen. In dieser Hoehe findet man auch einige Haeuser, die hauptsaechlich fuers Akklimitasieren auf grosser Hoehe gedacht sind. Dort kann man auch uebernachten.
Auf gleicher Hoehe kann man auch viele grosse Felsbrocken entdecken, die hier herumliegen. Der Vulkan Cotopaxi hat bei seiner letzten Erruption vor 120 Jahren diese Felsbrocken ausgestossen, es floss aber nur wenig Lava von Gipfel herunter. Die Lava selbst hat aber die Gletscher erhitzt sodass das gesamte Wasser dort freigesetzt wurde. Das Resultat war, das eine riessen Schlammlavine ins Tal geflossen ist, und mehrere Doerfer und Staedte dem Erdboden gleichgemacht hat. Normalerweise geht man davon aus, das alle 100 Jahre eine so grosse Erruption stattfindet, daher kann es sein, das in Kuerze wieder so eine Erruption stattfindet. Die Leute leben dort in staendiger Gefahr, nicht nur das, auch in anderen Gegenden lebt es sich nicht gerade ungefaehrlich. Equador selbst hat insgesamt ca. 30 aktive und ca. 50 inaktive Vulkane.
Nun zurueck zu meiner Tour. Ab 4200m hat es dann tatsaechlich angefangen zu schneien, und das wohlgemerkt am Äquator. Ich haette echt nicht gedacht, dass ich auf meinem Worldtrip mit Winterbedingungen konfrontiert werde. Das Wetter dort oben, war sehr windig, kalt, mit viel Schneefall und neblig, wenig Sicht. Ich bin dann bis auf 4800m rauf zu einer Huette, immerhin hoeher als der Mont Blanc
In dieser Hoehe merkt man dann schon, dass es hier weniger Sauerstoff gibt, der Aufstieg ist daher nur sehr langsam zu empfehlen. Auf 4800m ist es u.a. auch sehr schwierig ein Feuer zu machen, ich habe einen kleinen Test mit meinem Feuerzeug gemacht, und hab schon einen Unterschied festgestellt. In der Huette hab ich mich dann erstmal mit einer Pilzsuppe mit Popcorn aufgewaermt, und bin dann anschliessend wieder abgestiegen. Hat richtig spassgemacht, aber fuer mehr haette ich eine andere Ausruestung gebraucht, und ich habe auf meiner Reise auch fast keine warmen Klamotten mitgenommen. Ausserdem war es ziemlich neblig, sodass nicht empfohlen wurde, weiter hoch zu gehen.
Anschliessend hab ich das erste Mal in einer Hacienda uebernachtet, eine Hacienda ist ein Bauernhof, in dem es eine Uebernachtungsmoeglichkeit gibt.
Ein kleiner Tipp fuer unsere Montainbiker: Sehr schoen kann ich mir auch eine Tour mit dem Mountainbike vorstellen - die Tour hat einen grandiosen Blick und eine der schoensten Landschaften, die ich gesehen habe. Man startet hier ueber den noerdlichen Eingang des Nationalparks, die Strasse ist etwas holprig, aber mit dem Bike zu schaffen. Eintritt des Nationalparks mit dem Auto ist zur Zeit 10 Dollar. Ab 4500 Meter sollte man dann das Bike abstellen, dort gibt es einen provisorischen Parkplatz, und die letzten 300 Meter zu Fuss aufsteigen. Aber Vorsicht, diese Tour sollten wirklich nur die fittesten machen, denn aufgrund der Hoehe bekommt man ansonsten zu wenig Sauerstoff, und das kann fatal sein.
Eine andere Moeglichkeit ist, das Bike ganz nach oben transportieren zu lassen, um anschliessend einige tausend Hoehenmeter runterzufahren. Soetwas kann direkt vorort gebucht werden.
Gestern in der frueh habe ich eine kleine Treckingtour auf den Cotopaxi gemacht. Von 2800m ueber dem Meeresspiegel mit einem noch relative gemaessigten Klima (ca 12 Grad) und einer interessanten und sehr schoenen Vegetation ging es immer weiter hoeher. Die Landschaft und das Wetter wechselte schlagartig bei etwa 3500m, dort gab es nur noch Buesche und Steppenlandschaft, und es fing an zu Regnen. In dieser Hoehe findet man auch einige Haeuser, die hauptsaechlich fuers Akklimitasieren auf grosser Hoehe gedacht sind. Dort kann man auch uebernachten.
Auf gleicher Hoehe kann man auch viele grosse Felsbrocken entdecken, die hier herumliegen. Der Vulkan Cotopaxi hat bei seiner letzten Erruption vor 120 Jahren diese Felsbrocken ausgestossen, es floss aber nur wenig Lava von Gipfel herunter. Die Lava selbst hat aber die Gletscher erhitzt sodass das gesamte Wasser dort freigesetzt wurde. Das Resultat war, das eine riessen Schlammlavine ins Tal geflossen ist, und mehrere Doerfer und Staedte dem Erdboden gleichgemacht hat. Normalerweise geht man davon aus, das alle 100 Jahre eine so grosse Erruption stattfindet, daher kann es sein, das in Kuerze wieder so eine Erruption stattfindet. Die Leute leben dort in staendiger Gefahr, nicht nur das, auch in anderen Gegenden lebt es sich nicht gerade ungefaehrlich. Equador selbst hat insgesamt ca. 30 aktive und ca. 50 inaktive Vulkane.
Nun zurueck zu meiner Tour. Ab 4200m hat es dann tatsaechlich angefangen zu schneien, und das wohlgemerkt am Äquator. Ich haette echt nicht gedacht, dass ich auf meinem Worldtrip mit Winterbedingungen konfrontiert werde. Das Wetter dort oben, war sehr windig, kalt, mit viel Schneefall und neblig, wenig Sicht. Ich bin dann bis auf 4800m rauf zu einer Huette, immerhin hoeher als der Mont Blanc
In dieser Hoehe merkt man dann schon, dass es hier weniger Sauerstoff gibt, der Aufstieg ist daher nur sehr langsam zu empfehlen. Auf 4800m ist es u.a. auch sehr schwierig ein Feuer zu machen, ich habe einen kleinen Test mit meinem Feuerzeug gemacht, und hab schon einen Unterschied festgestellt. In der Huette hab ich mich dann erstmal mit einer Pilzsuppe mit Popcorn aufgewaermt, und bin dann anschliessend wieder abgestiegen. Hat richtig spassgemacht, aber fuer mehr haette ich eine andere Ausruestung gebraucht, und ich habe auf meiner Reise auch fast keine warmen Klamotten mitgenommen. Ausserdem war es ziemlich neblig, sodass nicht empfohlen wurde, weiter hoch zu gehen.
Anschliessend hab ich das erste Mal in einer Hacienda uebernachtet, eine Hacienda ist ein Bauernhof, in dem es eine Uebernachtungsmoeglichkeit gibt.
Ein kleiner Tipp fuer unsere Montainbiker: Sehr schoen kann ich mir auch eine Tour mit dem Mountainbike vorstellen - die Tour hat einen grandiosen Blick und eine der schoensten Landschaften, die ich gesehen habe. Man startet hier ueber den noerdlichen Eingang des Nationalparks, die Strasse ist etwas holprig, aber mit dem Bike zu schaffen. Eintritt des Nationalparks mit dem Auto ist zur Zeit 10 Dollar. Ab 4500 Meter sollte man dann das Bike abstellen, dort gibt es einen provisorischen Parkplatz, und die letzten 300 Meter zu Fuss aufsteigen. Aber Vorsicht, diese Tour sollten wirklich nur die fittesten machen, denn aufgrund der Hoehe bekommt man ansonsten zu wenig Sauerstoff, und das kann fatal sein.
Eine andere Moeglichkeit ist, das Bike ganz nach oben transportieren zu lassen, um anschliessend einige tausend Hoehenmeter runterzufahren. Soetwas kann direkt vorort gebucht werden.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Otavalo / Qui Cotcha
Am 09.07 fruehmorgens gings dann weiter in Richtung Otavalo, einem kleinen Staedtchen in Norden von Equador. Otavalo selbst ist bekannt wegen seine farbenfrohen Markts, in dem Indios alle moeglichen Souveniers anbieten. Am Wochenende vergroessert sich der Markt enorm, es werden dann noch weitere Waren, wie Gemuese etc. angeboten. Hier wird die komplette Hauptstrasse fuer Haendler abgesperrt, die Ihre Staende mitten auf der Strasse aufbauen. Von einer Bar im 1. Stock hat man einen guten Blick ueber den Markt.
Auf dem Weg dorthin hab ich auch den Äquator ueberquert, dieser Punkt ist hier in Equador auch bekannt als der Mittelpunkt der Erde, dies hat hier mit der Sternenkonstellation zu tun, die hier zu sehen ist. Der Name Equador wurde uebrigens von Äquator abgeleitet. Es gibt zwei Monumente in diesem Bereich. Das Äquatormonument in der Nähe von Quito liegt nicht genau am Äquator. Dieser befindet sich circa 240 Meter nördlich des Denkmals auf einem privat Gelaende, indem auch Eintritt verlangt wird. Wer Google Earth zu Hilfe nimmt, kann das eigentliche Denkmal entdecken. An der Kueste gibt es am Punkt des Aequators ein weiteres Denkmal. Das Denkmal am eigentlichen Äquatorpunkt stellt eine Sonnenuhr dar. Am 23.7. oder am 21.9. wirft diese Sonnenuhr an einem sonnigen Tag keinen Schatten.
Die Gegend selbst ist auch bekannt fuer Ihre Rosenzuechtung. Das Klima ist hier ideal, nicht zu heiss und ganzjaerhig das gleiche Klima. Die Rosen selbst werden weltweit verschickt, es kann gut sein, das sich in Eurem naechsten Blumenstrauss equadorianische Rosen befinden. Die Rosen sind hier spottbillig, 25 Stueck fuer einen Dollar.
Nach dem Äquatordenkmal bin ich in einer kleine Stadt namens Gayambe gekommen, indem es Piscotchas gibt, und die gibt es wirklich nur hier. Piscotchas sind etwas salzigschmeckenden Plaetzchen, die direkt frisch gebacken werden (ich war direkt in der Baeckerei). Zu einer schoenen Tasse Kaffee einmalig
Anschliessend bin ich mit jemandem zu einer Community gefahren, Communities hier sind sehr oft anzutreffen. Hierbei handelt es sich um ein abseitsgelegenes kleines Doerfchen, das meist aus 1-2 Grossfamilien mit 2-3 Hausern und einer Schule besteht. Marie, eine Franzoesin hat uebrigens 2 Wochen vor der Galapagos Reise in einer Community uebernachtet, und mit den Menschen dort zusammengelebt
Der Weg zur Communitz war etwas beschwerlich, da dorthin keine richtige Strasse existiert. Begleitet wurden wir immer wieder von einigen Hunden, die uns eine ganze Weil hinterherjagten.
Um der Community beim Bau von neuen Haeusern zu helfen, kommen regelmaessig einige Studenten aus den Staaten, die an Aufbau / Hilfsprojekten teilnehmen.
Etwas aehnliches hab ich bei meiner Planung in einem Reisebuero im Internet gesehen, hier kann man als Entwicklungshilfe z.b. Kindern in Indien Englisch beibringen.
Abends sind wir wieder in Otavalo in eine recht nette Kneipe gegangen, und haben sehr wenige aeh viele Cuba Libre getrunken, ein Cocktail hat dort 1.30 Dollar gekostet, umgerechnet 0.80 Euro, Spottpreis also.
Achja das Abendessen, ein super Steak, lecker auf dem Grill zubereitet, mit vielen Beilagen kostete nichteinmal 5 Dollar
Wenn ich an die Preise in Deutschland denke, stehen mir die Haare zu Berge. Wo kriegt man schon ein Steak fuer umgerechnet 3 Euro wohlgemerkt in einem Restaurant.
Die Kneipe hat erst vor einigen Wochen aufgemacht, und war wie in einer Autowerkstaette eingerichtet. Die Suche nach einer Kneipe ist aber hier ziemlich schwierig. Die ganze Stadt besteht fast nur aus Pizzarias.
10.07.08 wieder fruehmorgens bin ich zur einem See names Qui Cotcha gefahren. Der See selbst liegt in einem Vulkan (Naturschutzgebiet), der noch heute aktiv ist. An einer Stelle im See kann man sogar die leichten vulkanischen Aktivitaet beobachten, dort steigen Luftblasen auf. Auf dem See selbst gibt es 2 Inseln (sehen aus wie Huegel), die aufgrund vulkanischer Aktivitaet immer hoeher aus dem See herausragen. Der enorme Druck, der unter dem See herrscht, drueckt foermlich immer mehr Masse raus. Die Inseln selbst gab es beim Entstehen des See vermutlich noch nicht, und sind warscheinlich bei einer Erruption spaeter entstanden. Am Rand des Sees steht ein Haus mit Restaurant, dort kann man sich ein Boot mieten, um einmal um den See zu schippern, hab ich aber selbst nicht gemacht.
Anschliessend ging es ueber ein offroadmaessig Strasse wieder zurueck nach Quito. Der Weg dort war von der Aussicht her einmalig, das Auto hat aber ziemlich geschaukelt, und ist schonmal fast umgekippt. Gottseidank war es trocken, denn bei Regen sollte man moeglichst die Hauptstrasse nehmen, denn man bleibt mit groesster Warscheinlichkeit ansonsten richtig schoen stecken. Einen ADAC Abschleppdienst gibts hier nisch
Größere Kartenansicht
Nun befinde ich mich nochmal das letzte Mal einen Tag in Quito. Quito selbst ist uebrigens die zweithoechstgelegene Stadt der Welt, nach der Nummer eins La Paz.
Heute nachmittag war ich noch ein bisschen im Partyviertel unterwegs.
Ich werde jetzt einige Tage gezwungenermassen eine Blogpause einlegen, da ich in laendlichen Gegenden bin. Ich habe hier in meinem Hostel uebrigens kostenlos Internetzugang, mit ein Grund warum ich fast taeglich poste
.
Jo Bis denne und viele Gruesse ...
P.S. Das Wetter hier ist verdammt kuehl, obwohl ich mich am Äquator befindet hat es hier meist 12 - 18 Grad tagsueber, die letzten Tage waren auch recht regnerisch und neblig, sodass man die ganzen schoenen Vulkane nicht sehen kann, und es gibt hier verdammt viele Vulkane. Morgen gehts uebrigens auf 4800 Meter ueber dem Meeresspiegel (per Wanderung).
Auf dem Weg dorthin hab ich auch den Äquator ueberquert, dieser Punkt ist hier in Equador auch bekannt als der Mittelpunkt der Erde, dies hat hier mit der Sternenkonstellation zu tun, die hier zu sehen ist. Der Name Equador wurde uebrigens von Äquator abgeleitet. Es gibt zwei Monumente in diesem Bereich. Das Äquatormonument in der Nähe von Quito liegt nicht genau am Äquator. Dieser befindet sich circa 240 Meter nördlich des Denkmals auf einem privat Gelaende, indem auch Eintritt verlangt wird. Wer Google Earth zu Hilfe nimmt, kann das eigentliche Denkmal entdecken. An der Kueste gibt es am Punkt des Aequators ein weiteres Denkmal. Das Denkmal am eigentlichen Äquatorpunkt stellt eine Sonnenuhr dar. Am 23.7. oder am 21.9. wirft diese Sonnenuhr an einem sonnigen Tag keinen Schatten.
Die Gegend selbst ist auch bekannt fuer Ihre Rosenzuechtung. Das Klima ist hier ideal, nicht zu heiss und ganzjaerhig das gleiche Klima. Die Rosen selbst werden weltweit verschickt, es kann gut sein, das sich in Eurem naechsten Blumenstrauss equadorianische Rosen befinden. Die Rosen sind hier spottbillig, 25 Stueck fuer einen Dollar.
Nach dem Äquatordenkmal bin ich in einer kleine Stadt namens Gayambe gekommen, indem es Piscotchas gibt, und die gibt es wirklich nur hier. Piscotchas sind etwas salzigschmeckenden Plaetzchen, die direkt frisch gebacken werden (ich war direkt in der Baeckerei). Zu einer schoenen Tasse Kaffee einmalig
Anschliessend bin ich mit jemandem zu einer Community gefahren, Communities hier sind sehr oft anzutreffen. Hierbei handelt es sich um ein abseitsgelegenes kleines Doerfchen, das meist aus 1-2 Grossfamilien mit 2-3 Hausern und einer Schule besteht. Marie, eine Franzoesin hat uebrigens 2 Wochen vor der Galapagos Reise in einer Community uebernachtet, und mit den Menschen dort zusammengelebt
Der Weg zur Communitz war etwas beschwerlich, da dorthin keine richtige Strasse existiert. Begleitet wurden wir immer wieder von einigen Hunden, die uns eine ganze Weil hinterherjagten.
Um der Community beim Bau von neuen Haeusern zu helfen, kommen regelmaessig einige Studenten aus den Staaten, die an Aufbau / Hilfsprojekten teilnehmen.
Etwas aehnliches hab ich bei meiner Planung in einem Reisebuero im Internet gesehen, hier kann man als Entwicklungshilfe z.b. Kindern in Indien Englisch beibringen.
Abends sind wir wieder in Otavalo in eine recht nette Kneipe gegangen, und haben sehr wenige aeh viele Cuba Libre getrunken, ein Cocktail hat dort 1.30 Dollar gekostet, umgerechnet 0.80 Euro, Spottpreis also.
Achja das Abendessen, ein super Steak, lecker auf dem Grill zubereitet, mit vielen Beilagen kostete nichteinmal 5 Dollar
Die Kneipe hat erst vor einigen Wochen aufgemacht, und war wie in einer Autowerkstaette eingerichtet. Die Suche nach einer Kneipe ist aber hier ziemlich schwierig. Die ganze Stadt besteht fast nur aus Pizzarias.
10.07.08 wieder fruehmorgens bin ich zur einem See names Qui Cotcha gefahren. Der See selbst liegt in einem Vulkan (Naturschutzgebiet), der noch heute aktiv ist. An einer Stelle im See kann man sogar die leichten vulkanischen Aktivitaet beobachten, dort steigen Luftblasen auf. Auf dem See selbst gibt es 2 Inseln (sehen aus wie Huegel), die aufgrund vulkanischer Aktivitaet immer hoeher aus dem See herausragen. Der enorme Druck, der unter dem See herrscht, drueckt foermlich immer mehr Masse raus. Die Inseln selbst gab es beim Entstehen des See vermutlich noch nicht, und sind warscheinlich bei einer Erruption spaeter entstanden. Am Rand des Sees steht ein Haus mit Restaurant, dort kann man sich ein Boot mieten, um einmal um den See zu schippern, hab ich aber selbst nicht gemacht.
Ich bin erst mal genug Boot auf den Galapagos Inseln gefahren.
Anschliessend ging es ueber ein offroadmaessig Strasse wieder zurueck nach Quito. Der Weg dort war von der Aussicht her einmalig, das Auto hat aber ziemlich geschaukelt, und ist schonmal fast umgekippt. Gottseidank war es trocken, denn bei Regen sollte man moeglichst die Hauptstrasse nehmen, denn man bleibt mit groesster Warscheinlichkeit ansonsten richtig schoen stecken. Einen ADAC Abschleppdienst gibts hier nisch
Größere Kartenansicht
Nun befinde ich mich nochmal das letzte Mal einen Tag in Quito. Quito selbst ist uebrigens die zweithoechstgelegene Stadt der Welt, nach der Nummer eins La Paz.
Heute nachmittag war ich noch ein bisschen im Partyviertel unterwegs.
Ich werde jetzt einige Tage gezwungenermassen eine Blogpause einlegen, da ich in laendlichen Gegenden bin. Ich habe hier in meinem Hostel uebrigens kostenlos Internetzugang, mit ein Grund warum ich fast taeglich poste
Jo Bis denne und viele Gruesse ...
P.S. Das Wetter hier ist verdammt kuehl, obwohl ich mich am Äquator befindet hat es hier meist 12 - 18 Grad tagsueber, die letzten Tage waren auch recht regnerisch und neblig, sodass man die ganzen schoenen Vulkane nicht sehen kann, und es gibt hier verdammt viele Vulkane. Morgen gehts uebrigens auf 4800 Meter ueber dem Meeresspiegel (per Wanderung).
Mittwoch, 9. Juli 2008
Kubanische Zigarren koennen ziemlich gefaehrlich sein
Von LA aus hab ich ein Paket u.a. mit Zigarillos aus Kuba nach Deutschland verschickt, und habe nun eine Mail von Zuhause erhalten. Ich kopiere hier mal den Teil der Mail rein, finde das ziemlich kurios 
Nicht mal hier in Equador ist man vor der deutsche Buerokratie geschuetzt, fand ich recht lustig zu lesen das ganze :), achja eine Zigarillo hab ich bereits in Kuba geraucht.
dein Paket ist angekommen.Ich mußte es bei Zoll in Garching abholen.Große Probleme gab es mit den Zigarren!! Zigarren aus Cuba,da konnte etwas in den Augen der Zollbeamten nicht stimmen!!Zudem waren es nur 24 statt 25 Stück, auch sehr verdächtig!!2 Zollbeamte haben sich cirka 30 Minuten mit diesem Problem beschäftigt.Die Zigarren wurden immer hin und her geschoben-- es hätte ja sonst noch etwas im Kästchen sein können.4 verschiedene Steuern wurden auf diese langen "Dinger" erhoben--und das mußte auch noch ausgerechnet werden .Das Problem wurde noch größer,weil der Computer meinte,das sind keine Zigarren,sondern Zigarillos!
und diese Probleme kurz vor 12 Uhr am Samstag ......Etwa 13 Euro muß ich vermutlich bezahlen,das konnte aber vor dem Wochenende nicht mehr ausgerechnet werden,die Rechnung wird mir zugeschickt.Was machst du den deutschen Beamten für zusätzliche Arbeit!!!
Nicht mal hier in Equador ist man vor der deutsche Buerokratie geschuetzt, fand ich recht lustig zu lesen das ganze :), achja eine Zigarillo hab ich bereits in Kuba geraucht.
Equador - 2 Tage in Quito
Von San San Cristóbal, der oestlichsten Stadt auf den Galapagos Inseln ging mein Flug vorgestern Richtung Festland. Dort bin ich in Quito gelandet. Ich war am ersten Tag ziemlich kaputt von der Reise, den ich konnte fast kein Auge zumachen (Schiff hat ziemlich geschaukelt, und ich hab mit ein paar Amerikanern ein paar Bierchen getrunken). Am zweiten Tag, also heute hab ich mir die Stadt angeschaut. Quito selbst ist ziemlich versmogt, durch die vielen Autos, die hier rumkurven. Der Strassenverkehr ist recht gefaehrlich, fuer ruotinierte Erupaer eher nicht zu empfehlen. Quito selbst ist ca. 66 Kilometer lang, und etwa 10 Kilometer breit und ist umgeben von mehreren Vulkanen. Erst 2004 fand hier ein Vulkanausbruch statt, mit ziemlich viel Vulkanasche und Rauch. Die Stadt muesste teilweise geraeumt werden.
Quito selbst ist in mehrere Stadtbereiche unterteilt. Ich war zuallererst auf einer Anhoehe, von wo man aus einen super Blick auf die Stadt hat. Leider war das Wetter heute nicht so der Hit. Vormittags ziemlich viel Dunst und Nebel und Wolken (mann konnte keine Vulkane sehen), am nachmittag hat es in Stroemen geschuettet, eigentlich ungewoehnlich fuer die Jahreszeit. Obwohl Quito ziemlich nahe am Equator liegt, ist es hier verdammt kalt, mehr als 15 Grad hat es hier nicht. Das liegt wohl daran, das Quito ca. 2700m ueber dem Meeresspiegel liegt.
Um die Mittagszeit hab ich mir die Altstadt naeher angesehen. Der Altstadtkern beherbergt ziemlich viele Kirchen, die meisten werden aber renoviert. Ausserdem gibt es hier auch die aelteste Strasse von Quito, diese Strasse war vor einigen Jahren noch ziemlich gefaehrlich (viele Ueberfaelle), zur Zeit ist die Strasse aber recht sicher.
Anschliessend war ich im groessten Park von Suedamerika, viel viel groesser als der NY Central Park. Dort gehen die Familien meistens am Wochenende zum BBQ Grillen. Danach hab ich mir noch ein bisschen den Gringo Stadtteil (die Neustadt) angeguckt.
Waehrend ich mir Quito angesehen habe, sind mir die vielen Verkauefer auf den Strassen aufgefallen, die ihre Ware an anhaltende Autos verhoekern. Die meisten davon sind leider wieder Kinder. Diese Strassenkinder werden im Landesinneren verschleppt, und hier von der Mafia fuer alle moeglichen Arten von Arbeit eingesetzt, man kann ruhig von moderner Sklaverei sprechen.
Die Preise hier sind noch recht moderat, vor einigen Jahren war es aber noch viel guenstiger, die Preise haben die letzten Jahre richtig angezogen. Im Vergleich zu den USA aber immer noch ein Schnaeppchen. Beispiel: 1 Gallone Benzin (3 Liter) kostet hier 1.30 Dollar. (In Equador bezahlt man seit einigen Jahren in Dollar, da die letzte Waehrung exhorbitant an Wert verloren hat, die Dollar Muenzen kann man aber nur in Equador einsetzen)
Und noch etwas fuer unsere Aktienspezls da draussen (kleiner Insidertipp). Seit kurzem akzeptiert die Regierung Equadors keine auslaendischen Investoren mehr (vermehrt im Oel- und Minenbeschaeft). Die meisten Investoren gehen dazu ueber vermehrt in Kolumbien zu investieren. Ich vermute das die Wertpapiere dort steigen werden. Alle Angaben natuerlich ohne Gewaehr.
Morgen bin ich dann wieder unterwegs, und werde Quito verlassen. Bis demnaechst also
Quito selbst ist in mehrere Stadtbereiche unterteilt. Ich war zuallererst auf einer Anhoehe, von wo man aus einen super Blick auf die Stadt hat. Leider war das Wetter heute nicht so der Hit. Vormittags ziemlich viel Dunst und Nebel und Wolken (mann konnte keine Vulkane sehen), am nachmittag hat es in Stroemen geschuettet, eigentlich ungewoehnlich fuer die Jahreszeit. Obwohl Quito ziemlich nahe am Equator liegt, ist es hier verdammt kalt, mehr als 15 Grad hat es hier nicht. Das liegt wohl daran, das Quito ca. 2700m ueber dem Meeresspiegel liegt.
Um die Mittagszeit hab ich mir die Altstadt naeher angesehen. Der Altstadtkern beherbergt ziemlich viele Kirchen, die meisten werden aber renoviert. Ausserdem gibt es hier auch die aelteste Strasse von Quito, diese Strasse war vor einigen Jahren noch ziemlich gefaehrlich (viele Ueberfaelle), zur Zeit ist die Strasse aber recht sicher.
Anschliessend war ich im groessten Park von Suedamerika, viel viel groesser als der NY Central Park. Dort gehen die Familien meistens am Wochenende zum BBQ Grillen. Danach hab ich mir noch ein bisschen den Gringo Stadtteil (die Neustadt) angeguckt.
Waehrend ich mir Quito angesehen habe, sind mir die vielen Verkauefer auf den Strassen aufgefallen, die ihre Ware an anhaltende Autos verhoekern. Die meisten davon sind leider wieder Kinder. Diese Strassenkinder werden im Landesinneren verschleppt, und hier von der Mafia fuer alle moeglichen Arten von Arbeit eingesetzt, man kann ruhig von moderner Sklaverei sprechen.
Die Preise hier sind noch recht moderat, vor einigen Jahren war es aber noch viel guenstiger, die Preise haben die letzten Jahre richtig angezogen. Im Vergleich zu den USA aber immer noch ein Schnaeppchen. Beispiel: 1 Gallone Benzin (3 Liter) kostet hier 1.30 Dollar. (In Equador bezahlt man seit einigen Jahren in Dollar, da die letzte Waehrung exhorbitant an Wert verloren hat, die Dollar Muenzen kann man aber nur in Equador einsetzen)
Und noch etwas fuer unsere Aktienspezls da draussen (kleiner Insidertipp). Seit kurzem akzeptiert die Regierung Equadors keine auslaendischen Investoren mehr (vermehrt im Oel- und Minenbeschaeft). Die meisten Investoren gehen dazu ueber vermehrt in Kolumbien zu investieren. Ich vermute das die Wertpapiere dort steigen werden. Alle Angaben natuerlich ohne Gewaehr.
Morgen bin ich dann wieder unterwegs, und werde Quito verlassen. Bis demnaechst also
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